Das Nadelbinden existiert bereits seit der Jungsteinzeit und ist in gewisser Weise der Vorgänger des Strickens. Allerdings wird hier nur eine Nadel benötigt, die sich wesentlich von einer Stricknadel unterscheidet. Sie ist meist zwischen 8 und 12 cm lang, flach und kann aus Holz, Knochen oder Horn hergestellt werden.
 
Beim Nadelbinden wird der Faden in Schlingen gelegt und jede Schlinge wird mit der vorhergehenden verbunden. Dadurch ist es ziemlich schwierig ein bereits genadeltes Stück wieder aufzutrennen. Der Faden muss praktisch zurück gefädelt werden.
 
Es existieren diverse Sticharten. Welche das sind und wie es genau funktioniert, könnt Ihr hier sehen. Besonders gut eignet sich das Nadelbinden für Socken, Mützen und Stulpen.